Die OnPage-Optimierung stellt neben der OffPage-Optimierung einen der zwei wichtigsten Aspekte der Suchmaschinenoptimierung (SEO) dar. Dabei bezeichnet der Fachmann mit OnPage-Optimierung alle Maßnahmen und Anpassungen, die auf einer Website selbst vorgenommen und nicht von außen beeinflusst werden können. Das sind neben inhaltlichen Aspekten (Texte, Bilder und Videos), auch strukturelle und technische Faktoren.
Grundsätzlich gilt: Die OnPage-Optimierung hat immer Vorrang vor der OffPage-Optimierung. Es macht nur wenig Sinn sich mit externen Faktoren zu befassen (z.B. dem Backlinkaufbau), wenn die eigene Website bzw. die einzelnen Landingpages für den Besucher nicht ansprechend genug sind und den Standards der Suchmaschinen nicht entsprechen.
Da es sich bei der OnPage-Optimierung, um Massnahmen handelt, die jeder Webseiteninhaber und Webmaster selbst in der Hand hat und beeinflussen kann, stellen wir an dieser Stelle einige ganz einfache und für jeden umsetzbare Punkte für die OnPage-Optimierung vor.
Bevor es mit der eigentlichen OnPage-Optimierung der einzelnen Unterseiten losgehen kann, ist es notwendig eine Recherche nach Suchbegriffen (Keywords) anzustellen mit denen man gefunden werden möchte. Die Keyword-Recherche stellt das Fundament der Suchmaschinenoptimierung dar. Wenn ich nämlich nicht weiß, welche Suchbegriffe und Keyword Kombinationen meine Kunden eingeben, so kann ich meine Website auch nicht in die richtige Richtung optimieren.
Im Konkreten lautet die Frage: „Welche Suchbegriffen oder Phrasen tippen meine Kunden in die Suchmaschinenmaske ein, um eine Lösung oder ein bestimmtes Produkt zu finden?“
Gerade weil das Thema so vielfältig und umfangreich ist, sollte man für die Keyword-Recherche genügend Zeit einräumen und die Thematik aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Erstellen Sie im ersten Schritt eine Liste mit den Produkten, die Sie anbieten bzw. den Themen, über die Sie auf Ihrer Website berichten.
Wenn Sie beispielsweise Fahrräder verkaufen, dann könnte Ihre Liste, wie folgt aussehen:
Nutzen Sie den „Google Adwords Keyword-Planer“, um weitere Suchbegriffe und Kombinationen für die Liste aus Punkt 1 zu finden.
Mit Hilfe von kostenlosen Synonym-Wörterbüchern erweitern Sie Ihre Liste:
Nachdem Sie sich in den ersten drei Schritten einen guten Überblick gemacht haben und nun eine Liste mit jeder Menge potentiellen Keywords haben, ist es trotzdem sinnvoll sich Gedanken darüber zu machen, wie die suchende Person vorgehen könnte und dabei welche Suchbegriffe eingibt.
Hierbei lohnt es sich, auch nachzufragen oder eine Umfrage zu machen:
Jetzt haben Sie zwar eine riesige Liste, wissen aber immer noch nicht welches der hunderten von Keywords Sie nun verwenden sollen. Im letzten Schritt wägen Sie anhand des Suchvolumens ab, welche Keywords und Kombinationen realistisch sind und sich zu optimieren lohnen.
Mit diesem 5.Schritt schließen wir die Keyword-Recherche ab und können und damit beginnen die Website und die einzelnen Unterseiten zu optimieren.
Die Meta-Daten befinden sich im Quellcode im Head-Bereich (<head></head>).
Die zwei wichtigsten Angaben, die Sie hier machen sollten, beziehen sich auf die Überschrift und die Beschreibung. Die Meta-Daten müssen dabei für jede einzelne Unterseite neu verfasst werden und dürfen nicht kopiert werden, sondern müssen einzigartig (unique) sein.
Die Suchmaschinen beziehen ihre Daten für die Suchergebnisse aus den Meta-Daten (Titel und Beschreibung), so dass der potentielle Kunde diese zwei Punkt sieht, bevor er überhaupt auf Ihre Website kommt.
Ist die Überschrift und die Beschreibung ansprechend und animiert zum Klicken, so haben Sie alles richtig gemacht und erhöhen damit nicht nur die Klickrate = Click-Through-Rate (CTR), sondern auch gleichzeitig den Traffic.
Title (<title>):
Hier geben Sie eine aussagekräftige Überschrift ein. Achten Sie dabei, dass der wichtigste Suchbegriff ganz vorne steht.
Hier geben Sie eine kurze Beschreibung ein, worum es auf der Unterseite geht bzw. was den Besucher auf Ihrer Website erwartet. Bauen Sie für eine bessere Klickrate auch eine Handlungsaufforderung ein.
„Content is King“, dieser Satz trifft den Nagel auf den Kopf. Google liebt gute und einzigartige Inhalte über alles und auch die Internetnutzer schätzen qualitative und hilfreiche Artikel.
Schreiben Sie immer Texte und Artikel für Ihre Leser und nicht für Google. Lieben Ihre Leser Ihre Artikel, so wird auch Google darauf aufmerksam und honoriert dies durch gute Platzierungen.
Aus diesem Grund gilt:
Überlegen Sie sich
im Vorfeld über welches Thema Sie schreiben möchten und behandeln Sie
genau dieses eine Thema im Artikel. Versuchen Sie nicht mehrere
Themengebiete miteinander zu verknüpfen. Hierbei kann Ihnen Ihre Liste
aus der Keyword-Recherche behilflich sein!
Bieten Sie Ihren den Lesern Mehrwert an und zwar in Form von Lösungen. Um beim Fahrrad-Beispiel von weiter oben zu bleiben: Zeigen Sie Ihren Lesern, wie diese ganz einfach, schnell und unkompliziert einen Fahrradreifen flicken oder welche Punkte ein Kunde beim Kauf eines Mountainbikes beachten sollte. Untermauern Sie den Text mit Hilfe von Fotos, Bildern oder Grafiken. Im besten Fall sogar mit einem (selbstgedrehten) Video.
Vergessen Sie aber auch nicht die wichtigsten Suchbegriffe und Phrasen in den Text einzubauen!
Extratipp: Wenn Sie Bilder und Fotos verwenden, sollten Sie darauf achten diese in wenigen Worten zu beschreiben. Diese Beschreibung fügen Sie im Quellcode in das „alt“-Attribut (alt=““) ein. Sollte das Bild dann aus technischen Gründen nicht angezeigt werden, so ist die Bild-Beschreibung immer sichtbar.
Wie der Name schon vermuten lässt, werden bei der internen Verlinkung eigene (Unter-) Seiten durch interne Links miteinander verbunden, wodurch nach und nach ein interne (Link-) Netzwerk entsteht. Dabei verlinkt man manuell oder per Plugin verwandte Themen.
Für die Verlinkung können mehrere, max. aber 3-5 unterschiedliche Linktexte verwendet werden. Die verlinkenden (Unter-) Seiten erhalten durch die interne Verlinkung eine höhere Relevanz, was sich auch in den Ergebnissen der Suchmaschinen wiederspiegelt.
Eine Sitemap ist vergleichbar mit einem Inhaltsverzeichnis einer Website. Hier werden alle (Unter-) Seiten einer Domain und deren Struktur festgehalten. Durch diese Auflistung wird das Crawling der Domain für die Suchmaschinen erleichtert.
Aus diesem Grund sollten Sie immer darauf achten, dass Ihre Domain eine eigene XML-Sitemap enthält und diese auch in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird.
Verwenden Sie ein Content-Management-System (CMS), so wird die XML-Sitemap in der Regel automatisch erstellt. In allen anderen Fällen können Sie eine XML-Sitemap ganz einfach online erstellen und anschließend per FTP-Programm auf Ihren Server laden.
Einen empfehlenswerten und kostenlosen Sitemap-Generator finden Sie unter https://www.xml-sitemaps.com/.
Eine Website sollte nicht nur immer erreichbar sein, sondern auch eine schnelle Ladezeit haben. Schließlich möchte niemand 20, 30, 60 Sekunden oder länger vor dem PC sitzen und darauf warten, dass die Website endlich geladen hat. Eine langsam ladende Website gefällt sowohl dem Besucher als auch Google nicht, was dazu führt, dass die Besucher schnell wieder weg sind und Ihre Website auf den hinteren Plätzen gelistet wird.
Um die Ladezeit zu überprüfen gibt es verschiedene Online-Tools, die Ihre Domain analysieren und Tipps für die Optimierung der Ladezeit geben.
Wir waren lange auf der Suche nach einem kompetenten Partner im Bereich Suchmaschinenoptimierung. Mit SEO Profis haben wir unseren Partner gefunden. Mit der Optimierung der Keywords konnten wir nicht nur unsere Position bei Google verbessern sondern haben auch unseren Umstatz stark verbessert.
Christian Meier, Geschäftsführer