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Worauf Sie beim Relaunch einer Webseite achten müssen

Ein Relaunch einer Webseite soll eine neue und bessere Zukunft für den Webseitenbetreiber einläuten. Doch leider ist dies nicht immer der Fall, weil oft einfache, aber sehr fatale Fehler begangen werden. Diese sorgen in kürzester Zeit dafür, dass die Rankings der Domain fast vollständig verloren gehen, dadurch die Verkäufe und somit auch der Umsatz von einen auf den anderen Tag wegbricht.

Das muss aber nicht sein!

In diesem Artikel erfahren Sie, die wichtigsten Punkte, die Sie bei einem Webseiten-Relaunch beachten sollten.

Wofür eigentlich ein Relaunch einer Webseite?

Beim Relaunch einer Webseite geht es um einen Neustart, der in der Regel Verbesserungen für den Kunden und den Betreiber, bringen soll. Das kann zum Beispiel sein…

  • Modernes und zeitgemäßes Design
  • Bessere Navigationsstruktur, damit sich die Besucher einfacher und schneller auf der Webseite zu Recht finden
  • Allgemeine Steigerung der Conversion (= Konvertierungsrate)
  • Anpassung von OnPage-Faktoren für ein besseres Suchmaschinenranking
  • Abdeckung neuer Suchbegriffe durch neue oder verbesserte Unterseiten/ Landingpages

Diese Liste stellt nur einen kleinen Einblick in die Welt des Webseiten-Relaunch dar und lässt sich selbstverständlich, um viele weitere Punkte erweitern. Die oben aufgeführten Punkte gehören aber zu den wichtigsten Dingen, weshalb sich ein Webseitenbetreiber für einen Relaunch entscheidet.

Wie ein Relaunch nicht funktioniert

Viele Betreiber stellen sich einen Webseiten-Relaunch einfach und unkompliziert vor, der im Nu gemacht ist. Doch dies entspricht nicht ganz der Wahrheit. Es müssen nämlich ziemlich viele kleinere Punkte beachtet werden, die ansonsten enorme negative Auswirkungen auf die bestehenden Rankings haben können.

Aus diesem Grund folgt ein Beispiel, wie Sie es am besten nicht machen:

Ein Webseitenbetreiber entschließt sich für einen Relaunch seines schon in die Jahre gekommen Onlineshops. Der Domainname ist auch nicht mehr ganz aktuell. Auch das Shopsystem soll gewechselt werden.

Es wird also eine neue Domain registriert, darauf das neue Shopsystem installiert und die Produkte eingepflegt. Es wird sogar von der alten auf die neue Domain ein 301-Weiterleitung gesetzt und das neue Projekt online gestellt, während das alte offline geht.

Viel Zeit und Geld wurde investiert und jetzt soll die Ernte eingefahren werden. Doch das Resultat ist verheerend! Alle Rankings sind weg. Ein paar Long-Tail-Keywords ranken, mehr aber auch nicht. Die Besucher bleiben aus und somit die Umsätze. Ein Zurück ist nicht mehr möglich!

Doch was ist schief gelaufen?

So wird jeder Website-Relaunch ein voller Erfolg

Die Planung eines Relaunches ist die halbe Miete. Je mehr und besser Sie vorbereitet sind, desto geringer die Wahrscheinlichkeit etwas zu vergessen.

Aus diesem Grund macht es Sinn die neue Webseite im Hintergrund, in einer sogenannten Entwicklungs- oder Testumgebung, vorzubereiten und auf Herz und Nieren zu testen. Hier kann das neue Design, die neuen und/ oder verbesserten Inhalte und viele weitere Dinge praxisnah überprüft und getestet werden.

Auf diese Dinge sollten Sie beim Relaunch einer Webseite besonderes Augenmerk legen:

1. Die Navigationsstruktur

Die Navigation ist eines der wichtigsten Elemente einer Webseite und sollte daher nicht nur schnell die Besucher zu ihrem Ziel bringen, sondern auch einfach und unkompliziert sein. Das bedeutet, dass im besten Fall der Besucher mit nur max. 3 Klicks bei seinem gewünschten Produkt angelangt ist. Man spricht hier von Klicktiefe.

Eine geringe Klicktiefe ist zudem nicht nur für den User von großem Vorteil, sondern auch für die Crawler von Google.

2. Modernes Design

Die Ansprüche an eine Webseite sind in den letzten Jahren gestiegen. Die Internetnutzer achten heute mehr auf Ästhetik, Vertrauen, Sympathie und auf echten Mehrwert. Und genau dies kann durch ein schickes und zeitgemäßes Design beim User erzeugt werden.

Zahlreiche Studien zeigen, dass ein Webseitenbesucher innerhalb von 3 Sekunden entscheidet, ob die aufgerufene Webseite a) relevanten Content liefert und b) die Webseite vertrauenswürdig und modern ist. Dieser Prozess erfolgt auf der unterbewussten Ebene, so dass man hier mit einem ansprechenden Design und sofort erkennbaren Nutzen den Besucher für sich gewinnen kann.

Neben den visuellen Aspekten ist ein „Responsive Design“ heute ein Muss. Immer mehr Nutzer surfen mit ihren Smarthphones oder Tablets, so dass eine für diese Geräte nicht angepasste Webseite Besucher und Kunden, aber auch Google-Rankings verliert.

3) Schnelle Ladezeit

Auch in der heutigen Zeit, wo DSL (fast) überall verfügbar ist, möchte kein Internetnutzer lange auf den Aufbau einer Webseite warten. Deshalb gilt für jede Webseite, dass alles, was die Webseite langsamer macht, optimiert werden muss. Dazu gehören u.a. Quellcode, Bilder, Server, Shopsystem.

Welche Auswirkungen eine schnelle Ladezeit auf die Konvertierungsrate eines Onlineshops hat, können Sie in diesem Artikel nachlesen.

4) Content (=Inhalt)

Content is King“, dieser Satz hat in der heutigen Zeit mehr Gültigkeit als je zuvor. Und genau deshalb sollte jeder Webseitenbetreiber viel Wert in die Entwicklung und Erweiterung des eigenen Contents legen.

Die Texte müssen hochwertige Informationen für den Nutzer liefern, sollten mit passenden Bildern, Fotos, Grafiken, Tabellen und/ oder Videos aufgewertet werden. Das Ziel ist es dem User einen Content anzubieten, bei dem er nach dem Lesen, um min. einen Punkt schlauer ist.

Die neue Webseite online schalten

Jetzt kann es endlich losgehen, die neue Seite soll online gehen. Doch Achtung, bevor es soweit ist, sollten wirklich alle Punkte nochmals überprüft und getestet werden.

Einer der wichtigsten Punkte, der immer wieder vergessen wird, ist die 301-Weiterleitung!

Was ist eine 301-Weiterleitung und warum ist diese so wichtig?

Wird die Struktur einer Webseite verändert, so muss eine Weiterleitung von den alten auf die neue URLs stattfinden. Andernfalls stehen Ihre Besucher und Google in einer Sackgasse. Wird nämlich keine 301-Weiterleitung gesetzt, so wird eine fehlerhafte bzw. nicht-existierende Seite angezeigt, bekannt als 404-Fehlerseite („404 not found“).

Das Resultat in einem solchen Fall ist verheerend. Der Besucher, der auf den einzelnen URLs landet, denkt, dass Ihre Seite nicht existiert und verlässt Ihre Webseite. Google weiß nicht, dass die einzelnen URLs nur „umgezogen“ sind und denkt, aufgrund der 404-Fehlerseiten, dass die Unterseiten nicht mehr existieren. Alle Backlinks, die auf die alten URLs verweisen, verlaufen ins Leere. Dadurch geht die ganze Linkpower und somit Rankings verloren.

Unterm Strich bedeuten fehlerhafte oder nicht existierende und funktionierende 301-Weiterleitungen: Im schlimmsten Fall der Verlust aller Rankings bei Google!

Sind alle Weiterleitungen eingerichtet? Haben Sie an alle Punkte gedacht? Funktioniert alles einwandfrei?

Hervorragend, dann schalten Sie Ihre Webseite online und beobachten Sie insbesondere die ersten 24 Stunden nach dem Relaunch die Statistiken und Trackingsoftware. So lassen sich kleinere und größere Fehler schnell aufdecken und in Ordnung bringen.

Ansprechpartner

Thomas Epple

Online Marketing Spezialist

071 577 22 30

thomas.epple@seoprofis.ch

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