Die Anzahl der Webseiten steigt stetig und damit die Masse an Informationen, die von den Suchmaschinen gecrawlt und aufgearbeitet werden muss. Zusätzlich kommt die Verwendung von unterschiedlichen Content-Management-Systemen (CMS) dazu, wodurch diese Arbeit nicht gerade erleichtert wird.
Dies und insbesondere das Bestreben der Suchmaschinen immer bessere Suchergebnisse zu präsentieren, hat im Jahr 2011 zu einem Gemeinschaftsprojekt der Riesen Google, Yahoo, Bing und später auch der größten russischen Suchmaschine Yandex geführt. Man entwickelte eine einheitliche Auszeichnungssprache, die Inhalte auf Webseiten kennzeichnen und damit genauestens strukturieren soll. Die komplette Dokumentation mit allen bestehenden Befehlen findet der Webmaster auf der Seite www.schema.org.
Zu den bekanntesten Rich Snippets zählen die
Sternebewertungen, aber auch weiterführende Informationen zu Veranstaltungen,
Rezepten sowie Personen.
Die Vorteile für Webseitenbetreiber liegen klar auf der Hand. Durch eine einheitliche Ausgangssprachemüssen die unterschiedlichen Elemente nicht mehr für jede Suchmaschine einzeln gekennzeichnet werden. Eine Arbeitserleichterung ist die Folge.
Zudem steigern Rich Snippets die Aufmerksamkeit in den SERPs. Eine Sternenbewertung, die direkten Informationen über eine Person oder die nächsten Termine einer Veranstaltung führen dazu, dass dieses eine Suchergebnis sofort ins Auge fällt und daher auch häufiger angeklickt wird.
Eine weitere Vermutung liegt nahe: Wenn die Suchmaschinen, insbesondere Google, die Verwendung von Mikrodaten als positiv werten, dann kann sich das auch positiv auf das Ranking einer Webseite auswirken.
Auch wenn die positiven Aspekte von Mikrodaten überwiegen, so stehen gerade kleinere Webseitenbetreiber und Unternehmen vor einem riesen Problem. Da mittlerweile viele Webseiten auf einem Content-Management-System (CMS) basieren, ist eine Anpassung des Quellcodes ohne weiteres nicht möglich. Eine passende Lösung wären Erweiterungen, sogenannte Plugins.
Des Weiteren verfügen nur die wenigsten über das Know-How, um die technische Onpage-Optimierung und somit auch die Implementierung der Mikrodaten vorzunehmen. Dies lässt sich nur über entsprechendes Wissen einer Agentur oder Fachmanns ändern.